Der Valentinstag – was steckt dahinter?

Für viele von uns steht am 14. Februar wieder der Valentinstag im Mittelpunkt, der Tag der Liebenden. Nun könnte man vermuten, daß vor vielen Jahren ein Herr namens Valentin seiner Angebeteten rote Rosen geschenkt hat, sie dadurch für ewig glücklich wurden und man seither jährlich dieser Love Story gedenkt. So ganz war es dann doch nicht.

Aber die wahre Geschichte, der ich auf Wikipedia nachgeforscht habe, hat auch grossen Charme. Lesen Sie im folgenden, wie der Valentinstag entstanden ist und wie sich seine Bedeutung im Laufe der Jahrhunderte gewandelt hat.

Der Ursprung: Valentinus, der Märtyrer

Der Valentinstag geht auf einen Heiligen namens Valentinus zurück. Wobei nicht feststeht, ob es mehrere solcher Personen gab, die alle als Märtyrer gestorben sind und die man unter diesem Pseudonym zusammengefaßt hat oder es sich tatsächlich um eine einzelne Person gehandelt hat.

Der Überlieferung nach ist jedenfalls der dann heiliggesprochene Valentinus aufgrund seines christlichen Glaubens von den Römern ins Gefängnis geworfen worden und hat der blinden Tochter des Gefängnisaufsehers zum Sehen verholfen, bevor er umkam.

Diese Geschichte hat Papst Gelasius im Jahr 469 n. Chr. dazu veranlaßt, einen Feiertag zu Ehren des heiligen Valentinus auszurufen. Diesen Feiertag hat man exakt 1500 Jahre lang (!) begangen. Nämlich bis 1969. In jenem Jahr hat der Vatikan (warum auch immer) diesen Feiertag aus dem römischen Generalkalender gestrichen, was der Popularität dieses Tages jedoch nicht geschadet hat.

Wie der Valentinstag romantisch wurde

Aus zwei Händen mit schneebedeckten, roten Handschuhen geformtes Herz

 

Ein Grund für die offizielle Streichung dieses katholischen Feiertags mag sein, daß die heutige Bedeutung mit der ursprünglichen nichts mehr zu tun hat.

Denn vor rund 600 Jahren hat ein englischer Schriftsteller namens Geoffrey Chaucer zum Fest des heiligen Valentinus Liebesgedichte unters höfische Volk gebracht. Denen hat das so gut gefallen, sodaß sich dieses Brauchtum über ganz England verbreitet hat. Dabei blieb es dann die nächsten 400 Jahre.

Die nächste „Valentinstag-Innovation“ kam dann rund 400 Jahre später auf: Ab dem 18. Jahrhundert haben sich Liebende in England gedruckte Grußkarten per Post zugeschickt. Später kam das Verschenken von Süßigkeiten und Blumen dazu.

Damit war der Grundstein für das moderne Verständnis des Valentinstags gelegt.

So kam der Valentinstag nach Deutschland

Die moderne Bedeutung des Valentinstags wurde erstmal über englische Auswanderer in die USA exportiert. Dort werden Jahr für Jahr rund 190 Millionen Postkarten zum Valentinstag versendet, plus unzählige elektronische Karten per e-mail und über sonstige Tools.

Nach dem Zweiten Weltkrieg haben in Deutschland stationierte amerikanische Soldaten ihren Angebeteten zum Valentinstag eine Karte geschickt oder geschenkt.

Da wollten die deutschen Herren der Schöpfung den amerikanischen Konkurrenten natürlich nicht das Feld überlassen und haben auch hierzulande die Nachfrage nach Liebesgrußkarten, Blumen (insbesondere roten Rosen) und Süßigkeiten zum 14. Februar stimuliert.

So hat allein die Lufthansa zum Valentinstag 2018 rund 800 Tonnen an roten Rosen nach Deutschland eingeflogen!

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Fotos: Shutterstock

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